Vorstellung der Werkfeuerwehr Gerresheimer Lohr

Die Gerresheimer Lohr GmbH in Deutschland entwickelt und produziert mit rund 400 Mitarbeitern unter strengsten Hygiene- & Reinraumbedingungen
Verpackungsglas für den Consumer HealthCare Bereich (Tropf- und Sirupflaschen oder Tablettengläser) sowie Chemikalien- und Laborflaschen für weltweit agierende Unternehmen aus der Pharma- und der Chemieindustrie.
Daneben werden am Standort auch Verpackungslösungen in Braun- und Klarglas für die führenden Marktteilnehmer der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie entwickelt und produziert.
Dazu zählen neben Bierflaschenspezialitäten auch weitere Getränke- und Spirituosenflaschen sowie beispielsweise Gewürz- und Instantgläser sowie Öl-, Würze- oder Saucenflaschen.
Das katalogisierte Angebot umfasst aktuell mehrere hundert Standardformen und eine große Anzahl kundenspezifischer Formen.
Das Werk befindet sich südlich von Lohr im Gewerbebetrieb mit Anbindung an das öffentliche Straßennetz und das Schienennetz der DB AG.

Die bereits seit 1957 bestehende Betriebsfeuerwehr wurde 1963 als staatliche anerkannte Werkfeuerwehr durch das Landratsamt zugelassen und 2019 durch die Regierung von Unterfranken bestätigt.
Die nebenberufliche Werkfeuerwehr leistet mit rund 230 Einsätzen im Jahr erhebliches mit seinen ehrenamtlichen Kräften, bei den genannten Einsätzen sind auch viele GvD-Tätigkeiten dabei die über Erste-Hilfe,
Krankenfahrten und Tätigkeiten im Zusammenhang mit der Brandmeldeanlage anfallen.

In den Anfangsjahren stand ein VW-Bus T2 als TSF/T zur Verfügung,
dann ein TLF 8 Unimog und nach dem Einbau einer Feuerwache in eine Lagerhalle standen dann ein MB 310 als MZF dieses wird für Erste Hilfe Einsätze, Krankenfahrten, THL-Einsätze und als Einsatzleitfahrzeug verwendet.
Ein weiterer MB 310 wurde von einer FF übernommen aber entkernt und neu aufgebaut, dieses TSF dient zur Ausbildung, zur Brandbekämpfung und zur Wasserförderung vom in 150 Meter entfernte Bundeswasserstraße Main.
Das vorhandene STLF auf MB 911 wurde im Oktober 2019 durch einen MB Atego wiederum als STLF abgelöst, es ist mit einem 2000 l Wassertank, eine Normal,- und Hochdruckpumpe
sowie eine Besatzung für 7 Leute, davon mit 6 PA im Mannschaftsraum ausgestattet. Daneben sind ein Anhänger Umwelt, ein Schlauchanhänger sowie ein Schaum,- Wasserwerfer Anhänger mit 1000l Schaummittel vorhanden.

Da im Werk im Schichtbetrieb 24h und 365 Tage im Jahr die Glasschmelze und die Herstellung von Hohlglas betrieben wird, sichert die Werkfeuerwehr auch mit den auf den Schichten vorhandenen Einsatzpersonal die Sicherheit.
Auf jeder Schicht ist somit eine Löschgruppe vorhanden und im Tagbereich eine zusätzliche. Die Alarmierung erfolgt über Sirenen, Funkwecker und einen Alarmserver oder über die Gruppenführertelefone.
Die Zusammenarbeit mit allen weiteren Lohrer Hilfsorganisationen wie Werkfeuerwehr Bezirkskrankenhaus, Werkfeuerwehr Bosch-Rexroth der Freiwilligen Feuerwehr Lohr und deren Ortsteilwehren sowie dem THW OV Lohr und dem BRK wird bei vielen Übungen vertieft.

Leiter der Werkfeuerwehr  Bernhard Burk